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Kochen mit Induktion - einTraum

Kochen auf einem Induktionskochfeld

Ratgeber und Vergleich | Kaufberatung & Test Aggregator

Kochtopf auf Induktionkochfeld

Das Induktionskochfeld wird immer beliebter. Im Jahr 2004 haben sich nur 30.000 Haushalte für den Kauf der neuen Technologie entschieden. Im Jahr 2008 waren es bereits 230.000.

Nicht zuletzt sinkende Preise und beliebte Fernseh-Kochshows sorgen dafür, dass das Induktionskochfeld immer beliebter sind.

Die Geräte punkten durch Geschwindigkeit, Sparsamkeit, leichte Pflege und Reinigung, Sicherheit – auch für kleine Kinder.

Aber welches Prinzip verbirgt sich hinter dem Induktionskochfeld? Was unterscheidet das Induktionskochfeld von anderen Herdarten? Was sollten Verbraucher beim Kauf beachten?

Unser virtueller Ratgeber: Weiter unten haben wir einen ausführlich Ratgeber für Sie erstellt, welcher viele Fragen beantwortet. Wir hoffen, Ihnen damit zu helfen, sich über das Thema „Kochen mit Induktion“ unterhaltend auseinandersetzen zu können .

Für ganz eilige, welche gleich die besten Geräte und unsere Empfehlungen einsehen möchten, haben wir diesen Teil an den Anfang gestellt..


Info: Empfehlungen und Induktionskochfeld Test & Testsieger

Wir haben hier für Sie verschiedenen Quellen, wie Stiftung Warentest, Ökotest  und andere Portale durchforstet, um Ihnen unsere Top Empfehlungen geben zu können, welche die für uns besten Ergebnisse erzielt haben.

Im Kochfeld Test bei Magazinen und Co zu schlecht bewertete Produkte werden nicht veröffentlicht, da wir dafür keine Kaufempfehlung geben möchten und übersichtlich bleiben wollen. Weiter Testergebnissen aus Magazinen oder Portalen finden Sie unter unseren Top5 Empfehlungen.

Ältere Modelle haben wir durch neue und aktuelle Versionen ausgetauscht, damit Sie hier die neuesten und besten Geräte finden.

Die Noten der verschiedenen Anbieter sind nicht untereinander zu vergleichen, da andere Testverfahren angewendet wurden. Wir haben diese Noten nur zu Ihrer besseren Information mit aufgeführt.

Es handelt sich bei unseren eigenen Empfehlungen in Top Listen, sowie Tabellen um einen Vergleich der Geräte und nicht um ein eigenes Test-Scenario. Die Reihenfolge entspricht unserer eigenen Beurteilung aus unseren Recherchen. Die Testergebnisse andere dienen als Mehrwert und Orientierung zur Kaufentscheidung und als Vergleich.

Diese autarken Kochfelder würden wir kaufen. Den Preisvergleich finden Sie bei uns immer auf der Produkt Detail Seite direkt zum Kochfeld und Co. Das günstigste Preis Angebot finden Sie auch gleich in der Vorschau. So haben Sie den besten Preis gleich eingeblendet ohne weiter zu suchen.

Ich möchte zu den mobilen und einzelnen Induktionskochplatten

Unsere Top 5 Empfehlungen im Vergleich | Preisvergleich

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Note 1,5 bei Haus & Garten Test Beko HII 64500 FHTX Induktionskochfeld

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Testsieger: weitere Geräte von Stiftung Warentest

hier haben wir einige der wichtigsten Geräte, welche nicht schon in den Top 5 aufgeführt sind, aus dem Bericht von Stiftung Warentest aufgeführt. Sollten sie Interesse am gesamten Induktionskochfeld Test haben, so verweisen wir auf die Heft Ausgabe 02/2015 von Stiftung Warentest.

Note 2,8 bei Stiftung Warentest
Miele KM 6117 Induktionskochfeld

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Note 2,7 bei Stiftung Warentest
Miele KM 6347 Kochfeld Induktion

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Jahresmagazin: Haus & Garten Test

Das Magazin hat in der Jahresausgabe 2016 sieben Induktionskochfelder getestet. Wir haben hier die interessantesten für Sie aufgeführt. Für genauere Infos zum Test von „Haus & Garten Test“ empfehlen wir das Magazin zu kaufen. Bitte nicht diese Noten mit denen der Stiftung Warentest Noten vergleichen.

Note 1,5 bei Haus & Garten Test
Beko HII 64500 FHTX Induktionskochfeld

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Note 1,5 bei Haus & Garten Test
Bauknecht Esmif 8740 IN Induktionskochfeld mit Ceran

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Note 1,3 bei Haus & Garten Test
Samsung NZ84J9770EKEF Induktionskochfeld

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Ratgeber Inhalt

Was ist Induktion und was ein Induktionskochfeld?

Kurzer Ausflug in die Geschichte der Induktion

Michael Faraday entdeckte 1831 die Induktion, das erste Patent für einen Induktionsherd wurde 1909 angemeldet. Anlässlich der World’s Fair 1933 in Chicago wurde dann der Induktionsherd als Innovation und zukunftsweisende Technologie vorgestellt.

Doch lange Zeit war er der teure Ausnahme-Herd. 2009 schließlich brachte Panasonic einen Induktionsherd auf den Markt, der mit einer anderen Spule ausgestattet war. Durch diese Spule konnten die Herstellungskosten drastisch gesenkt werden. Steigende Verkaufszahlen sind bis heute die Folge.

Wie funktioniert ein Induktionskochfeld?

Fangen wir am besten mit einem etwas lockeren Physik Video zum Induktionskochfeld an. Das Video ist nicht von uns, wir haben es aber für sehr nützlich und vor allem auch unterhaltsam zum Thema Induktion empfunden.

Unter dem Kochfeld eines Induktionsherdes befindet sich kein Heizfeld. Der Induktionsherd ist mit einer Induktionsspule ausgestattet. Diese ist aus Kupferdraht gewickelt und erzeugt direkt unter der Glaskeramikplatte ein starkes Magnetfeld.

Der Vorteil liegt nun darin, dass dieses magnetische Wechselfeld sehr wohl den Topf und das darin befindliche Essen erhitzt, jedoch bleibt die Glasplatte kalt. Die Platte dient lediglich als Standfläche für die Pfannen und Töpfe.

Die Magnetspule, die aus feinen Drähten besteht, bildet das Herz des Induktionskochfeldes. Die feinen Drähte sind zu einer Hochfrequenzlitze angeordnet, in der bei elektromagnetischer Einwirkung eine Hochspannung entsteht. Kondensatoren und Schalttransistoren erzeugen nun einen für die Induktion erforderlichen Wirbelstrom.

Wird ein Induktionskochfeld eingeschaltet und die Spule von Strom durchflossen, entsteht eine Stromfrequenz von 30 bis 45 Hertz. Diese veränderbare Spannung wirkt sich nun durch ein veränderliches Magnetfeld auf das Kochgeschirr aus.

Die Energie des elektromagnetischen Wirbelstroms wird auf den Topf übertragen, der Topf wird warm. Das nennt man auch elektromagnetische Induktion.

Der Umrichter ist der Teil des Induktionskochfelds, der aus der Wechselspannung die erforderliche Frequenz generiert. Die Bauteile sind ebenfalls temperaturempfindlich und mit einem Temperatursensor ausgestattet. Steigen die Temperaturen zu stark an, schaltet sich ein eingebauter Lüfter ein, der eine Überhitzung verhindert.

Damit das alles richtig funktioniert, sollten beim Einbau und Anschluss unbedingt die Hinweise des Herstellers beachtet werden. Das ist vor allem wichtig, um nicht versehentlich Ein- oder Auslassöffnungen für die Luft zu verdecken.

Welche Töpfe sind am besten für ein Induktionskochfeld?

induktionskochplatteFür eine einwandfreie Funktion des Induktionsherdes ist es wichtig, dass die Töpfe und Pfannen aus dem richtigen Material bestehen.

Ferromagnetische Töpfe sind das ideale Kochgeschirr für ein Induktionskochfeld. Bleibt ein Magnet am Topf haften, ist geeignet. Auch im Test ergab sich, dass Kochgeschirr aus Aluminium oder Edelstahl absolut ungeeignet ist für einen Induktionsherd. Die gute alte Pfanne aus Gusseisen hingegen kann problemlos benutzt werden.

Vorteile von einem Induktionskochfeld

  • Energie sparend
  • punktgenaues Kochen
  • volle Leistung innerhalb weniger Sekunden
  • kurze Ankochzeiten
  • enorme Zeitersparnis
  • hohe Sicherheit durch sofortigen Wärmestopp
  • automatische Topferkennung
  • kein Einbrennen übergekochter Speisen
  • Hitze punktgenau dort, wo sie gebraucht wird

Komfortabel kochen – schnell und ohne Drehregler

Ein wesentlicher Vorteil bei einem Induktionskochfeld ist die Tatsache, dass der Kochvorgang wesentlich schneller geht. Aus diesem Grund fällt letztendlich auch die Energiebilanz günstiger aus als bei einem Cerankochfeld. Die Zeitersparnis wird auf 35 Prozent geschätzt. Das Essen ist einfach schneller auf dem Tisch.

Da sich das Induktionskochfeld selbst nur indirekt mitaufheizt, ist natürlich auch der Abkühlprozess anschließend wesentlich schneller. Durch eine integrierte Topferkennung schalten sich viele Herde automatisch ab, wenn der Topf vom Induktionskochfeld genommen wird. Sobald das Kochgeschirr wieder auf die Induktionsplatte gestellt wird, schaltet sich auch das Kochfeld wieder ein.

Mithilfe dieser Technologie wird das Drehen an den Reglern überflüssig, was ein besonderer Vorteil ist, wenn die Finger verschmiert sind.

Das Magnetfeld verändert sich, wenn ein Topf aufgesetzt oder heruntergenommen wird. Eine Steuerungselektronik kann dies erkennen und schaltet dann das entsprechende Kochfeld aus. Meist kann diese intelligente Sensorik sogar erkennen, ob es sich wirklich um einen Topf handelt oder ob vielleicht nur Besteck abgelegt wurde.

Induktionskochfelder sind sicher für Kinder

Gerade in Haushalten mit kleinen Kindern ist ein Induktionskochfeld ideal. Spielen die Kinder mit der Kochplatte, können sie sich nicht mehr so leicht verbrennen. Die meisten Induktionskochfelder sind ohnehin mit einer Kindersicherung ausgestattet. Sensortasten und ein Display machen es fast unmöglich, dass kleinere Kinder den Herd versehentlich einschalten können.

Zeitersparnis beim kochen mit einem Induktionsherd

Die Zeitersparnis mit einem Induktionskochfeld ist wohl einer der größten Vorteile. Ein herkömmlicher Elektroherd braucht 7 Minuten, um einen Liter Wasser auf 100 °C zu erhitzen. Der Induktionsherd schafft das in unter zweieinhalb Minuten. Damit ist er sogar schneller als viele Wasserkocher.

schnelle Regulierung – kein Anbrennen mehr

Dadurch dass sich die Temperatur sehr schnell regulieren lässt, brennen Speisen im Topf nicht mehr so leicht an. Das mühselige Reinigen angebrannter Töpfe gehört somit der Vergangenheit an. Ein Induktionskochfeld strahlt nur wenig Wärme ab, das macht das Arbeiten wesentlich angenehmer. Es muss seltener gelüftet werden, was gerade im Winter zusätzliche Energie einspart.

Messebericht Video zum Induktionskochfeld – automatisches erkennen der Töpfe

Nachteile von einem Induktionskochfeld

  • Reparatur anfällig
  • hohe Reparaturkosten

Kosten – höherer Preis und neues Kochgeschirr

Ein großer Nachteil der Induktionskochfelder ist sicherlich der immer noch höhere Preis gegenüber herkömmlichen Kochfeldern oder Glaskeramikkochfeldern. Ein großer Nachteil ist die Tatsache, dass sich Käufer eines Induktionskochfeldes auch gleich neue Induktionstöpfe und Pfannen besorgen müssen, wenn noch keine vorhanden sind.

Risiken und Nebenwirkungen der Induktionstechnologie

Der Induktionsherd ist grundsätzlich sicher. Die Wirkung auf Schwangere oder auf deren ungeborenes Baby ist jedoch noch nicht hinreichend erforscht. Auch, wer einen Herzschrittmacher trägt, sollte zunächst vorsichtig sein. Vom Induktionskochfeld können Streufelder ausgehen, die die Funktionen des Schrittmachers beeinträchtigen könnten. Allen gesunden Menschen wird ein Sicherheitsabstand von Mindestens 10 Zentimetern empfohlen. Die Töpfe sollten die Kochfelder vollständig abdecken.

Kaufberatung: Was ist beim Kauf eines Induktionskochfeldes zu beachten?

Die angebotenen Induktionskochfelder unterscheiden sich, manchmal nur in den Maßen, manchmal aber auch in anderen Kriterien, die für die Kaufentscheidung ebenfalls wichtig sind.

Sensorbedienung heißt das Zauberwort – Drehregler sind nicht so beliebt

Induktionskochfeld Test KücheEs gibt Modelle, die mit Drehreglern und Schaltknebeln ausgestattet sind. Mehrheitlich haben sie Tasten oder eine Sensorbedienung. Dies ist praktisch und einfach zu reinigen. Mit einer sogenannten Slider-Steuerung können manche Herde einfach bedient werden wie ein Smartphone mit Touch und Schiebebewegungen mit den Fingern.

Auch Anzahl und Anordnung der Kochzonen sind wichtige Aspekte. Eine sinnvolle Aufteilung ermöglicht es, problemlos mehrere Gerichte gleichzeitig zuzubereiten. Hobbyköche bemängeln häufig, dass die Aufteilung des Kochfeldes ungünstig ist. Es entstehen Probleme mit großen Töpfen oder Wokpfannen.
Eine Bräterzone macht aus einer kreisrunden Kochfläche eine ovale. Dadurch gibt es etwas mehr Flexibilität beim Braten.

Mit Einkreis-, Zweikreis-, Dreikreis-, Power- und Variokochzone, der Wok- und Warmhaltekochzone gibt es noch mehr Flexibilität. Die verschiedenen Kochzonen ermöglichen eine individuelle Anpassung an die verschiedensten Töpfe und Pfannen. Einige Modelle, das hängt oft von der Größe des Induktionskochfeldes ab, sind mit einer Warmhaltezone ausgestattet.
Die Power-Boost-Funktion sorgt kurzfristig für mehr Leistung.

Welche Bauarten gibt es?

Induktionsfelder mit in der Regel vier Kochstellen, die autark funktionieren, also auch ohne Backofen, werden immer beliebter. Sie können verwendet werden, um klassische Elektroherde nachzurüsten, wenn beispielsweise nur das Cerankochfeld ersetzt werden soll. Eignen sich aber auch hervorragend zum Einbau in Küchen, wenn bereits ein autarker Backofen installiert ist oder installiert werden soll.

Auch größere Kochfelder sind bei den Hobbyköchen sehr gefragt, mit vier und mehr Kochstellen. Ein Induktionsfeld ist auch als Einzelkochfeld erhältlich. Sie sind eine tolle Möglichkeit, erst einmal auszuprobieren, ob die Induktionstechnologie überhaupt das Richtige ist. Es gibt auch Standgeräte mit Elektrobackofen kombiniert mit einem Induktionskochfeld.

Das Einbaukochfeld

In einer Einbauküche wird oftmals nicht gleich der ganze Herd ausgetauscht, sondern nur das Kochfeld. Viele Hersteller bieten hierfür Lösungen an, die sich für den nachträglichen Einbau eignen. Meist werden dann allerdings die alten Regler funktionslos. Folgendes sollte dabei beachtet werden: Unbedingt genau Maßnehmen. Das Kochfeld muss in die bereits vorhandene Öffnung passen und darf auf keinen Fall kleiner sein. Am besten lassen sich Kunden in diesem Fall von einem Fachmann helfen, dann kann garantiert nichts schiefgehen. Der Herd ist an den Starkstrom angeschlossen, diesen Anschluss sollten ohnehin nur Profis durchführen.

Mobile Induktionskochfelder

Transportable Induktionskochfelder sind natürlich besonders praktisch. Sie werden einfach an eine Steckdose angeschlossen und können sofort benutzt werden. Dabei gibt es die Ein- und die Zwei-Kochfeld-Modelle. Wer also nicht das vorhandene Kochfeld ersetzen möchte, sondern sich ein Induktionskochfeld für Camping oder Wochenendhaus braucht, kann auf diese Variante zurückgreifen. Sie sind auch praktisch zur Verwendung im Freien, bei der Grillparty beispielsweise. Auch verursacht das komplette Weihnachtsmenü schnell Stress in der Küche. Mit diesen mobilen Zusatz-Kochplatten wird hier das Problem etwas entschärft. Sie eignen sich auch für den Dauereinsatz beispielsweise in der Studentenwohnung.

Zusatzfunktionen für ein Induktionskochfeld

  • Ankochautomatik – nach dem Erwärmen auf Kochtemperatur regelt die Ankochautomatik die Temperatur automatisch auf eine niedrigere Leistung herunter, um schonend weiterzugaren. Dabei haben die verschiedenen Hersteller hierfür unterschiedliche Werte voreingestellt.
  • Brückenfunktion – zwei Kochzonen werden auf Knopfdruck zu einer Kochzone zusammengefasst, sodass sehr große oder außergewöhnlich geformte Töpfe und Pfannen verwendet werden können.
  • Boost-Funktion – für bestimmte Speisen, beispielsweise für das Anbraten von Steaks, kann eine um bis zu 50 Prozent höhere Temperatur für kurze Zeit eingestellt werden. Mit einer Power-Management-Funktion wird die Energie der verschiedenen Platten entsprechend verteilt.
  • Memory-Funktion – damit wird die letzte Einstellung der Kochplatte gespeichert. So kann der Kochvorgang kurzfristig durch einfaches Betätigen einer Pause-Taste unterbrochen werden. Bei einigen Modellen heißt diese Funktion auch Stop-and-Go-Funktion.
  • Warmhaltefunktion – das kann schmelzen, warm halten oder simmern sein, je nach Modell.
  • Topferkennungssensor – er erkennt die Topfgröße und verhindert, dass das Induktionsfeld angeht, obwohl kein Topf draufsteht.
Die Memory-Funktion ist eine sehr praktische Funktion, welches fast alle Induktionskochfelder im Test besitzen. Wir lieben dieses Feature!

Zusätzliche Sicherheitsfunktionen

Eine Abschaltautomatik und ein Überhitzungsschutz sollte das Induktionskochfeld als Mindestsicherheitsausstattung auf jeden Fall haben.
Wer Kinder hat, sollte darauf achten, dass das Gerät über eine Kindersicherung, am besten mit Bedienfeldsperre, verfügt. So werden die Sensoren verriegelt.
Kontrollleuchten für Restwärmeanzeige sind ebenso sinnvoll wie eine Sicherheitsabschaltung, die das Induktionsfeld vor Überhitzung schützt.
Wird das Induktionsfeld längere Zeit nicht benutzt, schaltet es sich per Urlaubsschaltung automatisch ab.
Befindet sich ein Gegenstand auf dem Bedienfeld oder Flüssigkeit, schaltet die Fehlerüberwachung das Kochfeld ebenfalls automatisch ab.

Aufstellung und Anschluss

Beim Einbau oder Aufstellen des neuen Induktionsherdes sollte unbedingt auf die Arbeitsabläufe geachtet werden. Wichtig ist, ob der Herd für Rechts- oder Linkshänder eingebaut wird. Für Rechtshänder befindet sich der Herd rechts vom Spülbereich. Dort sollten mindestens 30 bis 60 Zentimeter Platz sein. Auf der linken Seite sind 60 bis 90 Zentimeter ideal.

Die Ausrichtung

Die Ausrichtung sollte waagerecht sein. Bodenunebenheiten können meist mit höhenverstellbaren Schraubfüßen ausgeglichen werden. Einbaumöbel sind exakt an der Arbeitsplatte auszurichten.

Anschluss des Induktionskochfeldes

Normalerweise wird für ein Induktionskochfeld, wie auch für einen Elektroherd, ein Drehstromanschluss verwendet. Damit ist gewährleistet, dass genügend Leistung zur Verfügung steht, auch wenn alle Herdplatten gleichzeitig eingeschaltet sind.

Sollte nur ein Wechselstromanschluss vorhanden sein, können Geräte zwischen 9 und 11 kW auch mit Wechselstrom betrieben werden. Dabei kann es jedoch zu Funktionseinschränkungen kommen, häufig können nicht alle Kochfelder gleichzeitig verwendet werden und die Power-Boost-Funktion geht meist auch nicht.

Im Fall, dass kein Drehstrom zur Verfügung steht, sollten dazu unbedingt die Hinweise der Hersteller beachtet werden. Meist finden sich auch Hinweise, mit welchen Einschränkungen in diesem Fall zu rechnen ist.

Der Elektroanschluss muss von einem VDE-Fachmann erfolgen. Denn für Elektroherde ist ein 4,6-kW-Drehstromanschluss notwendig. Geräte zwischen 9 und 11 kW können unter Umständen auch mit Wechselstrom betrieben werden.

Privat Video: Ein Heimwerker schließt ein Kochfeld an

Ein autarkes Induktionskochfeld anschließen

Das autarke Induktionskochfeld zeichnet sich dadurch aus, dass es alle notwendigen Bauteile hat, um einzeln in die Arbeitsplatte eingebaut zu werden. Diese eigenständigen Geräte können auch räumlich getrennt von einem Backofen betrieben werden. Wichtig ist hierbei, dass die Lüftungsöffnungen offen bleiben.

Bekannte Hersteller von Induktionskochfeldern

Renommierte Hersteller von moderner Haushaltselektronik haben alle hochwertige Induktionsherde im Angebot. Marken, die etwas von Haushaltsgeräten verstehen, liefern einwandfreie Qualität und viel Spaß am Kochen, dazu gehören Bosch, Miele, Whirlpool, Siemens, AEG, Bauknecht oder auch Gorenje.

Induktionskochfeld vs. Cerankochfeld vs. Gasherd – Erklärung

Test Kueche zum InduktionskochfeldHerkömmliche Herde gibt es sowohl für Gas wie auch für Strom. Gasherde haben den Vorteil gegenüber einem Elektroherd, dass sie sich schnell und einfach regulieren lassen, von großer zu kleiner Flamme ist es nur ein Dreh. Im Gegensatz dazu braucht ein Elektroherd immer etwas Zeit, um von viel Hitze zu wenig Hitze zu kommen. Im Notfall heißt es hier, den Topf von der Herdplatte nehmen, bevor die Milch überkocht. Gasherde können durch ihre stufenlose und direkte Wärmeregulierung punkten. Gasherde sind energiesparend, aber nur dort einsetzbar, wo auch ein Gasanschluss zur Verfügung steht. Der Elektroherd schneidet, was die Energie anbelangt, um einiges schlechter ab, die Energieeffizienz ist hier eher gering.

Induktionskochfelder

Ein Induktionskochfeld die gleichen Vorteile wie ein Gasherd, sie lassen sich stufenlos regulieren, blitzschnell abstellen. Im Vergleich zum klassischen Cerankochfeld, ist die Kochdauer wesentlich kürzer, die Zeitersparnis ist beachtlich. Wenn hier der Topf von der Herdplatte gezogen wird, heißt das nicht nur, dass die Wärmezufuhr zum Topf unterbrochen ist. Das Überkochen der Milch ist verhindert. Gleichzeitig heißt das auch, dass sich die Energiezufuhr selbsttätig abschaltet.

Im Gegensatz zur einfachen Technologie in Cerankochfeldern oder herkömmlichen Elektroherden sind die Induktionsherde störanfälliger, Reparaturen werden gleich teuer, da häufig mehrere Bauteile gleichzeitig kaputt gehen. In Cerankochfeldern gehen gelegentlich recht preiswerte Schalter mit eingebautem Thermostat kaputt.

Cerankochfelder

Herkömmliche Cerankochfelder haben gegenüber dem Induktionskochfeld den großen Vorteil, dass mit jedem Kochgeschirr gearbeitet werden kann, wenn nur der Boden flach ist und der Topf bündig auf das Kochfeld passt. Die produzierte Wärme gelangt fast vollständig durch die Glasplatte zum Topfboden. Es geht nur wenig Energie verloren, da Glas die Wärme nicht leitet. Weitere Vorteile der Cerankochfelder gegenüber den Induktionskochfeldern: Sie sind preiswert und wenig reparaturanfällig. Allerdings sind die schwer zu reinigen. Wenn mal was einbrennt, muss mit Spezialreinigern gearbeitet werden, um das Cerankochfeld nicht zu zerkratzen.

Herd mit Eisen- oder Stahlherdplatten

Die herkömmlichen Eisen- und Stahlherdplatten haben eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit. Sie brauchen sehr viel Energie, bis die Speisen kochen, da sie selbst erst einmal aufgeheizt werden müssen. Sie sind jedoch wesentlich leiser als Induktionskochfelder. Die Ventilatoren, die von Zeit zu Zeit anlaufen, um die Elektronik zu kühlen sind deutlich hörbar. In manchen Modellen sind auch die Magnetspulen zum Teil deutlich zu hören.

Tipps für den richtigen Umgang mit einem Induktionskochfeld

Wer bisher einen Gasherd verwendet hat, wird sich schnell an ein Induktionskochfeld gewöhnen. Mithilfe der sogenannten Power-Booster-Funktion, die es ermöglicht, die Energiezufuhr kurzfristig um bis zu 50 Prozent zu erhöhen, kann sogar ein Barbecue auf dem Elektroherd zubereitet werden.

Steaks werden nach kurzem Anbraten auf dieser Stufe einfach perfekt, wenn sie anschließend noch bei niedrigen Temperaturen weitergegart werden. Sie werden außen knusprig und innen saftig.

Auch beim Braten von Gemüse kann diese Funktion hilfreich sein. Der enthaltene Saft wird schnell im Inneren eingeschlossen. Das Bratgut wird außen knusprig und bleibt innen saftig. Tritt einmal beim Braten zu viel Saft aus, schnell die Power-Booster-Funktion zuschalten. Der Saft verdampft augenblicklich.

Auch wer gerne Fisch ist, wird vom Ergebnis auf dem Induktionskochfeld begeistert sein. Der Fisch bleibt außen hell und knusprig und wird innen schön zart und bleibt saftig. So kann Fisch bei hohen Temperaturen punktgenau angebraten werden.

Zur Eingewöhnung am Herd bleiben

Gerade in der ersten Zeit, wenn das Induktionskochfeld noch neu und ungewohnt ist, ist es empfehlenswert, während des Kochens immer am Herd stehen zu bleiben und das Essen im Auge zu behalten. So kann verhindert werden, dass etwas anbrennt, mit der neuen und schnelleren Technologie.

Weitere Fragen und Antworten als FAQ Quicky

Um auf moderne Induktion umzustellen, muss nicht gleich eine neue Küche her, noch nicht einmal ein kompletter Herd ist erforderlich. Da die Bedienfelder des Induktionskochfeldes meist unabhängig von denen des Backofens sind, lassen sich die meisten Backöfen nachrüsten. Die vorhandenen Schalter vom alten Herd bleiben dann einfach ohne Funktion.

Für den Menschen ist ein Induktionsfeld nicht gefährlich. Beim Kochen begibt sich die Person nicht direkt in das Feld. Menschen mit Herzschrittmachern wird allerdings geraten nicht mit einem Induktionskochfleld zu kochen.

Das Induktionsfeld wird durch eine Spule erzeugt. Hier fließen Ströme, welche auch in der Spule selbst und der nahen Umgebung Hitze erzeugt wird. Diese Hitze muss abgeführt werden, wenn ein Herd auf Vollgas läuft. Es kann also sein, dass ein Lüfter anspringt, um eine bessere Kühlung zu gewährleisten. Dieser Luftstrom und der Lüfter selbst ist dann zu hören.

Das Induktionsfeld erhitzt den Topf oder die Pfanne selbst durch das Magnetfeld. Der Topf gibt dann seine wäre auf die Platte rückwirkend ab, wodurch diese erst erhitzt wird – also nur indirekt. Klassische Herdplatten werden selbst heiß und übertragen die Hitze dann zum Topf. Also genau umgedreht.

Das Magnetfeld bringt die Atome im Pfannenboden direkt zum Schwingen. So wird die Hitze im Pfannenboden direkt erzeugt und muss nicht erst von einer heißen Herdplatte auf die Pfanne übertragen werden. Hier entstehen immer große Energieverluste. Ein großer Vorteil bei Induktionskochplatten.

Das Kochfeld wird nicht direkt ultra heiß, sondern erhält nur die Abstrahlwärme vom Kochgeschirr. Verunreinigungen brennen deshalb nicht so stark in das Kochfeld ein. Fällt das Essen neben die Pfanne beim Kochen, so bleiben die Speisereste ebenfalls kühl. Eingebrannte Reste lassen sich viel schwieriger entfernen. Deshalb reicht oft ein feuchtes Küchentuch, um die Platte wieder strahlend sauber zu bekommen.

Das Kochgeschirr erwärmt mit der Zeit auch die Glasplatte vom Induktionsherd. Diese Wäre wird vom Sensor gemessen und den Bediener angezeigt, damit nicht auf die Kochzone gefasst wird.

Wenn sie möchten, dass die Kochzone automatisch nach einer bestimmten Zeit abschaltet, dann können Sie einen Timer zum abschalten setzen. Da ein Induktionfeld sofort mit der Wärmezufuhr stoppt, bleibt nur die Restwärme übrig. Die meisten Induktionsherde geben zusätzlich einen Signalton von sich.

Die individuelle Situation in Deiner Küche entscheidet hier die meistens die Wahl. Moderne Küchen bevorzugen in der Planung heute gerne den getrennten Ort von Backofen und Kochfeld. Auch wird der Backofen gerne höhe eingebaut als früher. Das geht nur, wenn sie ein autarkes Induktionsfeld und einen extra Backofen verwenden. Der klassische Einbau Induktionsherd ist beides in einem und damit als sehr platz sparend anzusehen. In der Regel gibt es hier auch einen kleinen Preisvorteil gegenüber den einzelnen Komponenten.

Fazit: Es gibt viele gute Geräte mit Induktionskochfeld, die Auswahl ist da nicht immer so einfach. Die Vorteile von Herden mit Induktionskochfeld sind nicht von der Hand zu weisen. Das Kochen geht schneller, es spart Energie, Zeit und Geld. Ein Induktioniskochfeld pflegeleicht und meist weniger gefährlich für kleine Kinder. Einzig das Brummen der Magnetspulen oder der Lüfter könnte stören, was normalerweise im allgemeinen Betrieb in einer Küche nicht weiter auffällt.